Neue Staffel «Kaulitz&Kaulitz»
Zusammen «durch den Monsun» bis nach Hollywood: Tom (rechts) und Bill Kaulitz zeigen in «Kaulitz&Kaulitz» Ausschnitte ihres Alltags in Los Angeles.
Netflix
Darum geht’s
- In der dritten Staffel von «Kaulitz & Kaulitz» spricht Bill Kaulitz offen über seinen «Pimmel-Detox», sein turbulentes Liebesleben und die chaotische Dynamik mit Bruder Tom.
- Die Staffel zeigt das aufwendige Jubiläumskonzert von Tokio Hotel, das trotz emotionaler Fanmomente von technischen Pannen überschattet wird. Bill bezeichnet den Auftritt als die «schlimmste Show aller Zeiten».
- Bill und Tom verraten, dass sie mit ihrem Welthit «Durch den Monsun» wegen früher, ungünstiger Verträge heute kaum Geld verdienen. Nach eigenen Angaben erhalten sie dafür höchstens rund 900 Euro pro Jahr.
Bill und Tom Kaulitz geben sich auch in der dritten Staffel von «Kaulitz & Kaulitz» gewohnt ungefiltert. Die neuen Folgen der Reality-Serie mit den 36-jährigen Tokio-Hotel-Zwillingen sind ab 23. Juli auf Netflix zu sehen.
blue News durfte die neuen Folgen vorab sehen. Und was erwartet dich? Eine exzessive Poolparty in den Hollywood Hills, intime Geständnisse, überraschende Einblicke ins Liebesleben von Bill und Tom – und jede Menge Kaulitz-Chaos.
Wenn Bill Kaulitz zur Einweihung seines neuen Zuhauses eine Poolparty schmeisst, dann natürlich nicht halbherzig. «Es wird fabulous – und mit Stil», kündigt er an. Bruder Tom kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: «Der wahre Grund für die Party? Sex im Pool.»
Dazu dürfte es vorerst allerdings nicht kommen. Denn Bill hat sich einen sogenannten «Pimmel-Detox» verordnet. «Ich will mehr Anstand, weniger Schwanz. Ich habe keinen Bock mehr, die Dates führen nirgendwohin», erklärt er. Sein neues Motto: «Vernünftiger, ordentlicher werden. Nicht mehr alles so aus dem Bauch heraus machen wie sonst immer.»
Gleich zu Beginn der dritten Staffel spricht Bill ungewohnt offen über sein Liebesleben: «Es ist sehr durchwachsen und wild.» Deshalb zieht er die Reissleine. Keine Pornos, keine Dating-Nachrichten über Social Media, keine Dickpics, kein Sex und keine Selbstbefriedigung – so lautet sein Plan. «Ich habe das Gefühl, ich muss ein paar Sachen in und an mir ändern», sagt er. Sein Ziel: abstinent bleiben, bis der richtige Mann in sein Leben tritt.
Zwillingsbruder Tom glaubt allerdings keine Sekunde daran, dass Bill das durchhält. Als Unterstützung schenkt er ihm kurzerhand einen verschliessbaren Keuschheitsgürtel – den Schlüssel behält er gleich selbst. «Bills Datingleben ist so wild, ich habe längst den Überblick verloren», witzelt er.
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie YouTube, TikTok oder Facebook. Aktiviere bitte “Swisscom Werbung bei Dritten”, um diesen Inhalt anzuzeigen.
Dass Flirten und Feiern zu Bills Lieblingsbeschäftigungen gehören, zeigt sich wenig später bei seiner legendären Poolparty in den Hollywood Hills. Dort taucht auch Reality-Star Yannik auf – und Bills gute Vorsätze? Die geraten ins Wanken. Ob der Detox die wilde Partynacht übersteht? Nur so viel: Es wird herrlich chaotisch – und ziemlich amüsant.
Riesiges Konzert, grosse Pannen
Die gefeierten Tokio-Hotel-Brüder nehmen die Zuschauerinnen und Zuschauer auch mit hinter die Kulissen ihres Jubiläumskonzerts in der Berliner Wuhlheide. Zum 20-jährigen Bandbestehen lassen sie sich nicht lumpen: Die Show verschlingt rund 1,4 Millionen Euro. Hinter den Kulissen sorgen 180 Crew-Mitglieder dafür, dass alles reibungslos läuft – inklusive spektakulärer Drohnenshow.
Kurz vor dem Auftritt wird es dann unerwartet emotional. Bill und Tom treffen Fans der ersten Stunde, die erzählen, welche Bedeutung Tokio Hotel für sie hatte. Eine Anhängerin bedankt sich bei Bill dafür, dass er als offen homosexueller Künstler vielen Menschen eine Stimme gegeben habe. Für eine andere sei Tokio Hotel stets ein «Safe Space» gewesen, Bill ein wichtiges Vorbild. Die Begegnungen gehen allen sichtlich nahe – ein paar Tränchen inklusive.
Doch der emotionale Höhenflug wird von einer Pannenserie überschattet. Obwohl sich Bill und Tom selbst als Perfektionisten bezeichnen, läuft bei ihrer Jubiläumsshow längst nicht alles nach Plan. Die Technik streikt, Bills In-Ear-System und sein Mikrofon fallen zeitweise aus. Der Sänger muss praktisch ohne Orientierung auftreten, hört weder sich selbst noch seine Band. Für einen Live-Performer der Horror.
Nach dem Konzert ist der Frust entsprechend gross. «Ich hatte einen Albtraum auf der Bühne – die schlimmste Show aller Zeiten», fasst Bill die missglückte Jubiläumsshow ernüchtert zusammen.
«Durch den Monsun» macht andere reich
Ungewohnt offen sprechen die Kaulitz-Zwillinge später auch über ihre Finanzen. So verraten sie, dass sie bis heute kein Testament aufgesetzt haben – und dass ihnen ausgerechnet ihr grösster Hit finanziell kaum etwas einbringt.
Eigentlich müsste man meinen, dass sie mit «Durch den Monsun» ausgesorgt haben. Doch weit gefehlt. «Das ist der Song, bei dem alle denken: Damit musst du dir nie wieder Sorgen ums Geld machen», sagt Tom. Bill stellt klar: «Er macht andere Leute reich – aber nicht uns.»
Der Grund: Die Brüder unterschrieben ihre ersten Verträge, als sie noch Teenager waren. «Wir waren wahnsinnig jung und haben jeden Vertrag unterschrieben, der uns hingehalten wurde. Wir kannten uns nicht aus und hatten keinen richtigen Anwalt», erzählt Bill. Deshalb würden sie mit «Durch den Monsun» «so gut wie gar nichts» verdienen. «Wenn es hochkommt, sind es 900 Euro im Jahr. Wenn überhaupt.»
Tom nimmt es mit Humor: «Davon würden wir heute noch im Kinderzimmer wohnen. Dann wären wir nicht nur im Kopf kindlich, sondern würden auch noch dort leben.» Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack: «Da fühlt man sich schon verarscht.»
Bei all dieser Offenheit darf man gespannt sein, was die weiteren TV-Abenteuer bereithalten. Bill und Tom nehmen sich nämlich schon das nächste Grossprojekt vor: einen Longevity-Plan. Gesunde Ernährung, Marathontraining und ein längeres, fitteres Leben stehen plötzlich ganz oben auf ihrer To-do-Liste. Doch halten die beiden Showzwillinge ihre ehrgeizigen Vorsätze tatsächlich durch? Und wie lange bleibt Bill seinem «Pimmel-Detox» wirklich treu?
Eines scheint jedenfalls sicher: Zwischen grossen Emotionen, grossen Pannen und noch grösseren Vorsätzen bleibt bei den Kaulitz-Brüdern vor allem eines – bestes Entertainment.
Monster statt Musiker: Kaulitz-Brüder sprechen im Minions-Film
Monster statt Musiker: Kaulitz-Brüder sprechen im Minions-Film
#Adessonews seleziona nella rete articoli di particolare interesse.
Se vuoi leggere l’articolo completo clicca sul seguente link



