Darum geht’s
- Die Street Parade findet am 8. August 2026 in Zürich statt. Die Love Mobiles starten um 13 Uhr, gefeiert wird entlang der Seebecken-Route bis Mitternacht.
- Die Organisator*innen empfehlen die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.
- Besucher*innen sollen sich mit Sonnencreme, genügend Wasser, festen Schuhen und Ohrstöpseln vor Hitze und Lärm schützen.
- Glasflaschen, riskanter Drogenkonsum und respektloses Verhalten sind tabu. Wertgegenstände sollten gut geschützt sowie Abfall und Toiletten korrekt genutzt werden.
Hunderttausende Menschen, dröhnende Bässe und eine zwei Kilometer lange Tanzfläche: Am Samstag, 8. August, verwandelt sich Zürich zum 33. Mal in eine riesige Partymeile.
Hier findest du die wichtigsten Tipps zum Verhalten, zur Anreise und zur Route – damit die Party nicht mit schmerzenden Füssen, gestohlenen Wertgegenständen oder einem Sonnenstich endet.
Wann findet die Street Parade statt?
Die Street Parade steigt am Samstag, 8. August. Um 13 Uhr setzen sich die Love Mobiles in Bewegung. Auf den Bühnen entlang der Route wird anschliessend bis Mitternacht gefeiert. Die rund zwei Kilometer lange Strecke führt vom Utoquai über das Bellevue, die Quaibrücke und den Bürkliplatz bis zum Hafendamm Enge.
So kommst du am besten hin
Die Organisator*innen empfehlen, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen. Die SBB setzten Extrazüge ein, auch Trams und Busse verkehren rund um die Parade in dichtem Takt.
Die SBB stellen für die ganze Street Parade Extrazüge zur Verfügung.
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Vom Auto wird dagegen abgeraten. Parkplätze gibt es praktisch keine. Auf der offiziellen Webseite heisst es: «Nutzt die zahlreichen günstigen Zugverbindungen! Die Parade-Route und auch die Party-Locations sind in Zürich gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.»
Hitze, Sonne und Abkühlung: So schützt du dich
Wer den ganzen Tag tanzt, sollte genügend trinken und sich vor der Sonne schützen. Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und regelmässige Pausen im Schatten gehören deshalb zu den Grundregeln. Die Organisatoren schreiben: «Vor allem bei schönem Wetter ist der Flüssigkeitsnachschub sehr wichtig. Wer bei unseren offiziellen Getränkeständen kauft, unterstützt die Parade.»
Das Baden im See ist mit Vorsicht zu geniessen. Alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss sollte man nicht ins kühle Nass steigen.
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Eine Abkühlung im Zürichsee kann zwar verlockend sein, ist aber nicht ohne Risiko. Vor allem nach Alkohol- oder Drogenkonsum wird davon abgeraten, in den See zu steigen. Die Street Parade warnt: «Auf und unter dem Wasser lauern Gefahren. Wichtig: Bitte haltet euch an die gängigen Baderegeln.»
Trage feste Schuhe und schütze dein Gehör
«Die meisten Sanitätsfälle an der Street Parade könnten mit geeignetem Schuhwerk vermieden werden!», schreibt die Street Parade. Flip-Flops, Sandalen oder Stoffschuhe bieten kaum Schutz vor Glasscherben oder anderen scharfen Gegenständen.
Gutes Schuhwerk an der Street Parade ist das A und O.
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Auch die Musik kann zur Belastung werden. «Laut ist cool – aber schütze dein Gehör! Vermeide Dauerbeschallung, nutze Ohrstöpsel und gönn dir Pausen», heisst es auf der offiziellen Street-Parade-Webseite. In Bereichen der Stadt lockert sich die Menge auf und die Lautstärke ist nicht mehr so hoch. Da kann man gut eine Pause einlegen.
Diese Sicherheitsregeln solltest du kennen
Damit die Party für alle sicher bleibt, gelten entlang der Route einige klare Regeln. Auf die Infrastruktur rund um den Umzug zu klettern, ist tabu. Die Organisator*innen schreiben: «An der Parade könnt ihr zwar ruhig abheben, aber bitte verschont die Ampeln, Verkehrssignale, Bäume und Wartehäuschen.»
Auf die Infrastruktur zu klettern ist verboten.
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Besonders gefährlich sind die Tramfahrleitungen. «Die Fahrleitungen stehen während der Parade unter Hochspannung. Also die Drähte auf keinen Fall berühren!», heisst es auf der offiziellen Webseite.
Auch Glasflaschen sollen zu Hause bleiben. «Keine Glasflaschen mit an die Parade nehmen! Glasscherben verletzen!», warnen die Veranstaltenden. Wasserpistolen sind ebenfalls unerwünscht: «Lasst die Knarren zu Hause. Unfreiwillig geduscht zu werden, macht keine Freude.»
Kommt es zu Gedränge, empfiehlt die Street Parade, Engpässe über Seitenstrassen zu umgehen und den Anweisungen der Security zu folgen. Wer Hilfe braucht oder einen Notfall beobachtet, findet Sicherheitskräfte bei den Love Mobiles oder an den Security-Help-Points entlang der Strecke.
Vorsicht vor Taschendieben
Wo Hunderttausende Menschen feiern, sind auch Taschendiebe unterwegs. Die Organisator*innen raten deshalb, möglichst wenig Bargeld mitzunehmen und auf teuren Schmuck zu verzichten.
Alkohol und Drogen sollten im Mass genossen werden. Die Street Parade schreibt: «Zu viel Alkohol verdirbt dir die Parade – und in Kombi mit Drogen kann’s lebensgefährlich werden.»
Wer Alkohol trinkt sollte es nicht übertreiben. Die Street Parade rät zur Vorsicht.
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Noch deutlicher wird sie beim Thema Drogen: «Lasst euch nicht vom Klischee täuschen: Feiern geht auch ohne Drogen – und wie! Mischt niemals Substanzen – Alkohol und Partydrogen können lebensgefährlich sein. Dealern ist euer Leben egal.» Wer trotzdem konsumieren möchte, kann das kostenlose und anonyme Drug-Checking von «Saferparty» am Bürkliplatz nutzen.
Die Organisator*innen appellieren an einen respektvollen Umgang miteinander. Belästigungen werden nicht toleriert. «Respektiere die Privatsphäre der anderen. Billige Anmache ist nicht gefragt. Wer sich belästigt fühlt, kann sich jederzeit an unsere Security wenden», heisst es auf der offiziellen Seite.
Auch gegenüber den Anwohnerinnen und Anwohnern sei Rücksicht gefragt. «Ja, Zürich wird am Samstag zur Partymeile, aber den Rest der Woche ist es jemandes Zuhause. Menschen wohnen und arbeiten hier. Wie an der Street Parade selber erwarten wir auch hier einen respektvollen Umgang.»
An der Street Parade soll allen Respekt gezollt und die Privatsphäre anderer respektiert werden.
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Ebenso wichtig: Besuchende sollten die Toiletten statt Hauseingänge oder Gärten benutzen. «Wer Respekt vor anderen hat, pinkelt nicht an jeden beliebigen Ort.» Auch zum Thema Abfall wird an die Vernunft appelliert: «Müll gehört in die dafür bereitgestellten Behälter geworfen und auf keinen Fall in Gebüsche oder auf Parkflächen.»
Camping in den Parks ist ebenfalls verboten. Die Veranstalter*innen schreiben: «Bitte schützt die Pärke und Grünflächen! Camping in Parks wird nicht geduldet.»
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Die erste Street Parade war klein, laut und politisch. blue News zeigt bisher unveröffentlichtes Videomaterial. Ein Stück Zürcher Kulturgeschichte – direkt aus dem Sommer 1992.
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